Akne – Das musst du wissen

10
Feb

Akne – Das musst du wissen

Wer unter Akne leidet, hat es nicht leicht. Meist leiden die Betroffenen auch psychisch unter ihrem Aussehen. Die Akne hat dabei nichts mit schlechter Hygiene oder mit der Ernährung zu tun. Es gibt wohl Einflüsse, welche eine Akne fördern oder mildern können, aber die Ursache ist hierbei immer genetisch und hormonell bedingt.

Die Akne hat verschiedene Formen und Stärkegrade

Die Jugendakne tritt meist bei Teenagern im Alter von 13 -18 Jahren auf und verbessert sich danach meistens.
Bei der Spät-Akne tritt die Akne erst Mitte Zwanzig auf. Sie unterliegt meist hormonellen Schwankungen. Von dieser Akne Form sind meistens Frauen betroffen. Sie ist zurückzuführen auf eine Empfindlichkeit der Follikel auf Androgene Hormone.

Dieses vorher/nachher Bild entstand nach einer OxyGeneo Behandlung.

Verschiedene Formen der Akne

Die Komedonen-Akne ist meist geprägt von vielen Mitessern, entzündete Pusteln treten weniger auf.

Die Pustulöse Akne zeigt sich meist mit zahlreichen entzündeten Pusteln. Sie können auch schmerzhaft sein. Wenn diese Form auftritt besteht meist die Gefahr, dass sich dabei Narben bilden können. Deshalb sollte bei einer starken Form, der Dermatologe aufgesucht werden.

Der Dermatologe behandelt meist systemisch mit Anti-Akne Medikamenten wie Isotretinoin oder Antibiotika.

Bei einer leichten Akne Form kann sehr gut kosmetisch behandelt werden.

Die Akne wird sehr direkt durch unsere Hormone gesteuert.
Wir können die Akne meist gut verbessern. Der Hautzustand ist jedoch generell anfälliger auf Hormonschwankungen.

Es kann immer wieder zu leichten “Ausbrüchen” kommen.

Wie kommt es zu Papeln, Pusteln und Mitesser?

Die Akne ist eine komplexe Geschichte: wichtig um zu verstehen, wie du behandeln kannst, sind deshalb folgende Vorgänge im Körper:

  • Ein Überschuss an männlichem Hormon Testosteron ist verantwortlich für die Akne.
  • Dieses Hormon regt die Talgdrüse an mehr Fett zu produzieren.
  • Die zu Akne neigende Haut produziert zu viel Fett.
  • Ausserdem weist die zu Akne neigende Haut meist eine übermässige Verhornung auf.
  • Dies führt zu einer Verstopfung der Talgdrüsen.
  • Die speziellen Aknebakterien (Propionibacterium acnes) gehören zu unserer normalen Hautflora kommt es zu einem Überschuss an Aknebakterien ist die Flora unstabil und sie fangen an den Pfropf in den Talgdrüsen zu zersetzen.
  • Die Ausscheidungsprodukte der Bakterien reizen die Talgdrüsen es kommt zu einer Entzündung mit Eiterfüllung.
Nicht medikamentöse Behandlung der Akne:

Vermeide Stress über längere Zeit.
Reduziere Süssigkeiten, Süssgetränke und Weissmehl-und Milchprodukte. Sie lassen den Insulinspiegel in die Höhe schiessen. Dies erhöht die Entzündungsbereitschaft im Körper.

Regelmässiger Sport, Saunagänge wirken sich positiv auf unsere Hautflora aus.

Die Einnahme von Mönchspfeffer kann bei Frauen helfen, denn Hormonhaushalt auf pflanzlicher Basis zu regulieren.

Der Darm hat auch einen grossen Einfluss auf die Haut. Ist die Darmflora gesund, reduziert sich die Akne. Eine neue Studie hat ergeben, dass bei regelmässiger Einnahme von Probiotikum über 3 Monate die Akne deutlich reduziert werden kann. Lies dazu auch meinen Blog Beitrag über SynBiotic.

https://www.babor-beautyspa-staub.ch/power-wirkstoffe-fuer-schoene-haut/

Kosmetische Hilfe:

Die Kosmetik kann an mehreren Parametern greifen: Zum einen lösen wir die Überverhornung der Haut, wir können das Bakterienwachstum eindämmen, wir können den Talgfluss reduzieren.

Konsequenter Behandlungsplan
Wer die Akne erfolgreich verbessern will, der muss sich konsequent an die Behandlung Zuhause halten. Akne kann man nur verbessern, wenn man sie ständig in Schach hält. Deshalb ist eine Behandlung Zuhause morgens und abends Pflicht.

Das erste Ziel ist die Überverhornung lösen.
Werden das ganze abgestorbene Zellmaterial einmal abgetragen, sind die Talgdrüsen wieder frei und der Talg kann besser abfliessen ohne zu verstopfen. Dies gibt weniger Mitesser und daraus auch weniger Entzündungen.

Dies sollte wenn möglich im Kosmetikinstitut erfolgen.

Deshalb sind anfangs wöchentliche Behandlungen wichtig.

Wichtig: Peeling! Nicht zu oft dafür das Richtige.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Zum Beispiel mit Salicylsäure. Die Salicylsäure reinigt die Haut und löst abgestorbenes Zellmaterial. Sie wirkt zusätzlich desinfizierend. Die zweite Lösung bietet eine Mikrodermabrasion mit dem OxyGeneo Gerät. Die sanfte mechanische Abtragung wird ergänzt durch eine leichte Fruchtsäure, zudem wird die Haut mit Sauerstoff durchflutet. Ideal bei einer unreinen Haut mit wenig entzündeten Pusteln, dafür mit mehr Komedonen (Mitesser).

Sorge für eine gesunde und stabile Hautflora. Dies können wir aktiv mit unserer Gesichtspflege steuern. Eine Gesichtspflege mit Probiotika unterstützen eine gesunde Hautflora und verdrängen schlechte Aknebakterien. Produkte die nicht die Hautflora angreifen, dafür die natürliche antibiotische Wirkung unserer Haut verbessern sind sehr wirkungsvoll.

Wer unter Akne leidet sollte auf zu ölhaltige Cremen und Make-Up verzichten, denn dies verstopft die Talgdrüsen noch mehr und kann zu einer Verschlechterung der Akne führen.

Kosmetikprodukte die deine Haut stark austrocknen verursachen einen Teufelskreis. Die Haut produziert noch mehr Hauttalg. Sprich mit deiner Kosmetikerin, wenn deine Hautpflege nicht passt.

Wie drücke ich am besten selber Pickel aus?
  • Pusteln und Mitesser lieber nicht selber ausdrücken.
  • Wenn du es nicht vermeiden kannst, bitte die Pusteln kurz mit einer sterilen Lanzette eröffnen.
  • Du brauchst den Pickel dann nur sanft auseinanderzuziehen.
  • Wer zu unreiner Haut neigt sollte unbedingt darauf achten, so wenig wie möglich ins Gesicht zu fassen, damit keine zusätzlichen Bakterien die Haut reizen.

Falls du noch weitere Fragen betreffend deiner Akne hast, darfst du gerne unverbindlich in eine Hautberatung kommen.
Nimm dafür gerne alle Produkte die du verwendest gleich mit.

Giulia Staub

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